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Das Fundament eines jeden Sportplatzes bildet der Unterbau. Mit dem Unterbau steht und fällt die Funktionalität der gesamten Sportanlage. Wenn der Unterbau nicht stimmt, nützt der schönste Kunstrasenbelag nichts.

Vielfach wird dem Unterbau eine untergeordnete Aufmerksamkeit zugeordnet, nach dem Motto, man sieht ihn hinterher ja nicht! Ein bisschen Schotter verteilt, verdichtet und gut so ! Weit gefehlt !

Gerade im Unterbau werden die meisten Fehler gemacht. Unterbauten im Sportstättenbereich unterscheiden sich im Bezug Materialauswahl, Einbau und Verdichtung erheblich von Unterbauten im Straßenbaubereich oder im Garten- und Landschaftsbau.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen im Sportstättenbau können wir Ihnen optimale Unterbauten für Ihren Sportplatz anbieten. Unsere Unterbauten sind seit 25 Jahren bewährt und konseqent auf die speziellen Anforderungen des jeweiligen Belagssystems ausgerichtet. Durch die Auswahl optimaler Materialien und Anwendung modernster Einbautechniken weisen unsere Unterbauten eine optimale Langzeitqualität auf, besonders in den  Bereichen  Unebenheiten, Frostbeständigkeit, Nachverdichtung und Wasserdurchlässigkeit. Erfahrung ist durch nichts zu ersetzten!


Nachstehend eine Übersicht typischer Unterbaufehler:

  • Materialauswahl

Als Tragschicht wird in der Regel ein Hartsteinmaterial der Körnung 0/32 mm verwendet. Hier ist unbedingt darauf zu achten, dass dieses nach der DIN 18035 zusammengesetzt ist. Oftmals wird 0/32 Material eingebaut, welches  im Straßenbau verwendet wird. Dieses ist billiger, da die einzelnen Kornfraktionen anders zusammengesetzt sind. Bei einem Material nach DIN 18035 ist die Frostbeständigkeit und Wasserdurchlässigkeit auf die besonderen Anforderungen im Sportstättenbau abgestimmt.  Wir verwenden ausschließlich Materialien gemäß der DIN 18035!

  •  Einbau des Materials mit einem Grader oder Raupe

Sehr oft wird das Material mit einem Grader, einer Raupe oder sonstigem Verteilergerät eingebaut. Da das einzubauende Material nach einer Rezeptur aus verschiedenen Kornfraktionen exakt in einem Mischwerk zusammengesetzt ist, muss dieses Korngefüge auch beim Einbau erhalten bleiben. Genau dieses wird jedoch bei einem Einbau mit einem Verteilergerät zerstört, das Material entmischt sich. Je mehr das Material bewegt wird, desto größer ist die Entmischung. Feines Material setzt sich nach unten ab, grobes Material befindet sich an der Oberfläche. Die Decke weist eine rauhe Oberfläche mit vielen Hohlräumen auf.

Die einzige Möglichkeit, das Korngefüge zu erhalten, ist der Einbau mit einem Fertiger, da hier eine Entmischung des Materials durch die Arbeitsweise eines Fertigers verhindert wird. Gleichzeitig wird das Material durch die Einbaubohle des Fertigers verdichtet. Nach diesem Prinzip und aus diesen Gründen werden auch Asphaltstrassen gebaut, mit einem Fertiger, nicht mit einem Grader! Wir bauen die einzelnen Schichten mit einem lasergesteuerten Fertiger ein.  Diese Decken weisen eine homogene, geschlossene Oberfläche auf.


  •  Einstreuen von Feinmaterial zur Abdeckung der Hohlräume

 Um die oben genannten rauhen Oberflächen und Hohlräume auszugleichen, wird oft Feinmaterial in die betreffenden Stellen eingestreut.  Zunächst mit Erfolg, die Oberfläche ist glatt. Jedoch wird im Laufe der Zeit das Feinmaterial in die Hohlräume eingespült, die zunächst abgedeckten Hohlräume werden wieder freigelegt, es entstehen Unebenheiten. Durch das Einspülen des Feinmaterials in den Untergrund wird die Wasserdurchlässigkeit des Untergrundes verschlechtert.

  •  Verwendung von wasserspeichernden Tennenmaterialien

Da der Kunstrasenbelag an sich eine hohe Wasserdurchlässigkeit aufweist, muss der Unterbau dieses auch schnell in die unteren Schichten und in die Drainagen ableiten. Wird nun eine Feinschicht aus Tennenmaterial verwendet, wird der Wasserfluss gehemmt, da das Tennenmaterial  Wasser speichert.          Ein Kunstrasenbelag jedoch benötigt keine Wasserspeicherung, in den Wintermonaten ist dies sogar kontraproduktiv, da in den Frost- und Tauperioden Auffrierungen entstehen, die Unebenheiten verursachen. Durch die ausschließliche Verwendung von hochgradig wasserdurchlässigen Hartsteinmaterialien, die keine Wasserspeicherung aufweisen, werden Schäden durch Frosteinwirkung verhindert, der Platz kann im Winter uneingeschränkt bespielt werden.


 
   
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